Zum Inhalt springen

Jamel rockt den Förster

    Das Rockfestival „Jamel rockt den Förster 2017“ fand am Wochenende des 24.-26. August 2018 statt. Auch das 12. »Forstrock«-Festival war ein voller Erfolg. Mit ca. 1500 Teilnehmenden (Besucherinnen, Ehrengäste, Festivalhelferinnen, Standbetreiberinnen und Workshopleiterinnen sowie Künstlerinnen und deren Begleitpersonen und Medienvertreterinnen) ist es gelungen, gemeinsam – nach außen und innen – ein friedliches Statement für Demokratie und Toleranz zu repräsentieren.

    Jamel, das von Rechtsradikalen gezielt besiedelte und dominierte Dorf, diente erneut als Schauplatz für eine friedvolle und starke Demonstration gegen jegliche Form von Rassismus, Antisemitismus und Rechtsradikalismus und –populismus. Für die am Festival Teilnehmenden war direkt vor Ort ein persönlicher Eindruck erfahrbar, welche Auswirkungen die gezielte Besiedelungsstrategie der Rechtsextremen auf ein Gemeinwesen hat. Gleichzeitig gab es im gesellschaftspolitischen Beiprogramm viele unterschiedliche Möglichkeiten, sich an Infoständen und in Workshops über verschiedenste Themenfelder zu informieren. Neben den Infoständen der kirchlichen, gesellschaftspolitischen und gewerkschaftlichen Initiativen luden das Schachcafé, eine Siebdruckwerkstatt, ein Theaterprojekt, eine Plakatausstellung, ein Yoga-Workshop und weitere politische Workshops die Festivalbesucher ein, sich weiterzubilden und Spaß zu haben.
    Als besonderes Highlight fungierte eine Ausstellung der Siegerplakate des internationalen Anfachen Awards, welche außerhalb des Festivalgeländes im öffentlichen Raum Jamels stattfand, sodass auch andere Menschen/Bewohner Jamels mit den Botschaften der Plakate erreicht wurden.

    VeranstalterGFS Förderverein e.V.
    Kooperationspartnerdie landesweite Kampagne „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“
    die Polizeiinspektion Wismar“
    das Jugendkulturnetz Ludwigslust – SOFA e. V.“
    die Gemeinde Gägelow“
    der Landkreis Nordwestmecklenburg“
    das Forstamt Grevesmühlen und die Landgesellschaft MV GmbH“
    die Rote Gourmet Fraktion“
    Bilder: Andreas Hornoff

    Detaillierte Informationen über das Projekt finden Sie hier: